„Unerwarteterweise waren dann die Pausen eigentlich die Momente, in denen am meisten Mut von den Jugendlichen aufgebracht wurde“, erzählt uns Rica Blunck, die Projektleitung des Hamburger Pop To Go -Projektes.
Zwischen den Aktivitäten, wenn die Gruppe zusammen saß, wurden die sprachlichen Barrieren porös und die Jugendlichen, die neu in der Stadt waren, trauten sich deutsch zu sprechen.
Von furchtlosen Momenten wie diesen, lest ihr mehr in der Projektbeschreibung unten.
„Unerwarteterweise waren dann die Pausen eigentlich die Momente, in
denen am meisten Mut von den Jugendlichen aufgebracht wurde“, erzählt
uns Rica Blunck, die Projektleitung des Hamburger Pop To Go -Projektes. Zwischen
den Aktivitäten, wenn die Gruppe zusammen saß, wurden die sprachlichen
Barrieren porös und die Jugendlichen, die neu in der Stadt waren,
trauten sich deutsch zu sprechen. Von furchtlosen Momenten wie diesen, lest ihr mehr in der Projektbeschreibung unten.
"Wir sind hier" - Parkour-Projekt in Hamburg
Wir sind hier- Projektbeispiel
„Unerwarteterweise waren dann die Pausen eigentlich die Momente, in denen am meisten Mut von den Jugendlichen aufgebracht wurde“, erzählt uns Rica Blunck, die Projektleitung des Hamburger Pop To Go -Projektes. Zwischen den Aktivitäten, wenn die Gruppe zusammen saß, wurden die sprachlichen Barrieren porös und die Jugendlichen, die neu in der Stadt waren, trauten sich deutsch zu sprechen. Von furchtlosen Momenten wie diesen, lest ihr mehr in der Projektbeschreibung unten.
Mehr zum Projekt
Rica hat zusammen mit ihren Kollegen aus der Halle Hamburg über ein halbes Jahr wöchentlich eine Gruppe von Jugendlichen mit und ohne Flucht Erfahrung bei ihren ersten Schritten mit der Bewegungsform Parkour begleitet.
L’Art de Deplacement, wie der Sport Parkour auch genannt wird, eignet sich wunderbar, um Angst abzubauen, Selbstvertrauen zu gewinnen und ohne viel Vorkenntnisse kreativ zu werden. Es geht darum, Hindernisse zu überwinden und Grenzen zu erweitern und dabei seinen eigenen Weg zu finden. Ohne Mut kommt mensch hier nicht weit, denn ohne den Sprung wird das nächste Holzobjekt des Parkours nicht erreicht. Nach der sportlichen Grenzüberwindung kam getreu dem Projektthema „Was ist Heimat: Alte Heimat – Neue Heimat“ der Sound ins Spiel. Experimentell wurden der Sound und Rhythmus des urbanen Raumes Hamburgs erforscht. Samples von Stadtrhythmen wurden eingefangen, bearbeitet und als „Beat“ wieder zurückgebracht, um dann den Ort mit dem neuen Sound, Texten und Bewegung zu bespielen. Später wurden aus den verschiedenen Sounds und zusätzlichen Instrumenten mehrere Songs gemacht. Zwei Songs wurden ausgesucht, um Videos dazu zu drehen. Doch damit nicht genug: das Projekt war so nachhaltig/partizipativ geplant, dass die Teilnehmenden gelernt haben die Holzelemente des Parkours selbst zu erbauen und für eine Live-Performance eine Lichtshow zu kreieren. Das Grande Finale (in Sachen Mutübungen) war schließlich die Möglichkeit auf der Bühne des KRASS Kultur Crash Festivals selbst zu performen.
Zeitraum
01.02.-01.08.23
Zielgruppe
An dem Projekt nahmen 26 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren teil.