Jury

Antragstellungen auf eine Förderung in POP TO GO werden durch das Projektbüro im Rahmen einer Vorantragsberatung fachlich begleitet. Nach eingehender fachlicher und administrativer Prüfung aller eingereichten Anträge werden förderfähige Anträge der Jury zur Entscheidung vorgelegt.

Prof. Bettina Heinrich

Bettina Heinrich

Bettina Heinrich ist Professorin für Kultur und Politik (Sozial-/Kulturpolitik) an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg; Ihr Schwerpunkt in Lehre und Forschung liegt im Bereich der Kulturellen Bildung und seinen inter- und transdisziplinären Verflechtungen an den Schnittstellen von Kultur, Kunst, Bildung, Jugend(-arbeit) und Sozialer Arbeit. Ferner stehen das zunehmend transversale Verhältnis von Sozial- und Kulturpolitik, auch im föderalen und europäischen Gefüge und das Thema ‚Diversität, sozial-kulturelle Zivilgesellschaft und gesellschaftliche Transformationsprozesse’ im Mittelpunkt ihrer Lehr- und Forschungstätigkeiten. Bettina Heinrich studierte an der Universität  Tübingen Erziehungs- und Kulturwissenschaften; während ihres Studiums verbrachte sie ein Jahr in São Paulo / Brasilien. Nach ihrem Studienabschluss in Diplom-Pädagogik arbeitete sie in unterschiedlichen Leitungsfunktionen an den Schnittstellen von Kulturarbeit und -politik, Bildung/Jugendbildung sowie Soziale Arbeit.

Sie startete als selbständige Museums-und Ausstellungplanerin in Süddeutschland. Zu Beginn der 1990er Jahre setzte sie ihren Berufsweg in Berlin bei der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung fort – in der Projektleitung eines bundesfinanzierten Qualifizierungsprojektes für leitende Mitarbeiter*innenkommunaler Kulturverwaltungen in Ostdeutschland. Mitte der 1990er Jahre leitete sie an der Fachhochschule Potsdam (FHP) die Abteilung Weiterbildung, übernahm später die koordinierende Leitung der Stabsstellen des Rektorats und lehrte im Studiengang Kulturarbeit der FHP. Von 2000 bis 2007 arbeitete Bettina Heinrich als Referentin für Kultur und Bildung in der Berliner Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetags (DST) sowie knapp zwei Jahre als Europareferentin im Brüsseler Büro des DST. 2007 wechselte sie in die Berliner Senatskanzlei, leitete hier das Referat für Grundsatzangelegenheiten und war zudem stellvertretende Leiterin der Abteilung für Kulturelle Angelegenheiten. Zu ihren Arbeits- und Themenschwerpunkten beim DST sowie beim Berliner Senat gehörten u.a. die strategische Konzeptentwicklung für unterschiedliche kulturpolitische Querschnittthemen wie z.B. Kulturelle Bildung, Vielfalt / Kulturelle Vielfalt ‚Stadtentwicklung und Kultur’ sowie internationale/r Kulturaustausch und -politik. Von 2010 bis 2014, bevor sie an die Evangelische Hochschule Ludwigsburg wechselte, war sie Direktorin der Stiftung Wannseeforum, einer Bildungseinrichtung, die an der Schnittstelle von politischer und kultureller Bildung sowie im internationalen Jugendaustausch arbeitet.

Prof. Dr. Norbert Janz

Norbert Janz

geboren 1966 in Berlin, evangelisch, verheiratet, ein Kind

Werdegang

1985

Abitur am Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin

1986-1992

Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und München

1993-1995

Referendariat in Berlin und Speyer

1996-2008

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem öffentlich-rechtlichen Lehrstuhl der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam

2002

Promotion zum Dr. iur.

seit 2008

Beamter beim Landesrechnungshof Brandenburg, zuständig für die Prüfung der Hochschulen, der Kultur und des Landtages; Datenschutzbeauftragter

2009

Habilitation; Lehrbefugnis: Staats- und Verwaltungsrecht, Verfassungsgeschichte, Staatskirchenrecht

2017

Ernennung zum außerplanmäßigen Professor


Vorsitzender Prüfer beim Justizprüfungsamt, nebenberuflicher Dozent an verschiedenen Hochschulen und Akademien, wissenschaftlicher Autor zahlreicher Publikationen

Hobbies

Reisen, Klassische und moderne Musik, Geschichte, Literatur
(insb. deutsche, französische und israelische), moderne Kunst, Radfahren

Dana Bauers *

Dana Bauers

Nach Ankerplätzen auf Schiffen, in einem Architekturbüro und verschiedenen Agenturen fand die Eventmanagerin 2004 ihren Hafen bei PopKW, dem Landesverband für populäre Musik & Kreativwirtschaft M-V e.V.. Bis Februar 2017 stand sie dort als Geschäftsstellenleiterin am Ruder und segelte mit musikalischen Projekten durch die Ostsee, entwickelte und koordinierte auf dem Festland Workshops, Bandtreffen, Rockfestivals und vieles mehr. Im März 2017 wechselte sie hauptberuflich als Geschäftsführerin zur Fantasia AG , einem inklusiven Zirkusprojekt aus Rostock, ist aber weiterhin aktives Vorstandsmitglied des Landesverbandes PopKW. Sie ist außerdem Vizepräsidentin des Bundesverbandes Popularmusik - Forum zur Förderung der Popkultur und Popularmusik Deutschland sowie im Vorstand der LIVEKOMM LiveMusikKommission - Verband der Musikspielstätten Deutschland.

Jörg Heidemann *

Jörg Heidemann

Jörg Heidemann hat sein Studium der Psychologie (er ist Diplompsychologe) querfinanziert durch die Arbeit als Aushilfe im Plattenladen und war in dieser Zeit zwei Jahre lang Geschäftsführer eines solchen. Von 1996 bis 2002 war Jörg Exportmanager bei der EFA Medien GmbH, danach Head of Export bei Universal Music Germany und von 2004 bis 2010 Mitinhaber und Geschäftsführer des Vertriebs MDM. Er war einige Jahre als freier Projektmanager für die Bereiche Wirtschaft und Internationales beim Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT e.V.) tätig und ist nun sein Dezember 2014 Geschäftsführer des VUT. Darüber hinaus: Management Board Member bei Impala, Beiratsmitglied Music Board Berlin, Beiratsmitglied Reeperbahn Festival, Beirat Deutsche Nationalbibliothek.

Olaf Kretschmar *

Olaf Kretschmar

Olaf Kretschmar stieg nach Philosophiestudium und Marketingausbildung in den frühen wilden 90ern ahnungslos in die Musikwirtschaft ein und „hat die Clubkultur in Berlin miterfunden“ (Berliner Zeitung April 2007). 1993 hat er den damals international bekannten Club „Delicious Doughnuts Research“ gegründet und bis 1997 betrieben. Das „Doughnuts“ zählt zu den Gründungsinstitutionen der Berliner Clubszene und war Sprungbrett vieler
bekannter Künstler und Kulturunternehmer. 1997 folgte das Oxymoron, hier war er bis 2007 als Geschäftsführer und Booker tätig. Im Jahre 2000 hat Olaf Kretschmar mit Alexander Wolf und Sascha Disselkamp die Clubcommission Berlin e.V. gegründet. Von 2002 bis 2008 war er Pressesprecher und Geschäftsführer der Clubcommission. Er war Projektleiter der 1. und 2. Europäischen Clubnacht, gründete 2003 mit Sören Birke und Frank Isenthal das Partymagazin „Freshguide“ in Berlin, wo er bis 2007 als Geschäftsführer tätig war. Von 2003 bis 2010 hat er monatliche Kolumnen für verschiedene Publikationen zur Clubkultur geschrieben und war 2006 Koautor einer Wirtschafts- sowie einer Trendstudie über die Berliner Clubkultur.

2007 war er Mitbegründer der Berlin Music Commission eG (BMC). Seit 2008 ist er Cluster Manager und seit 2011 Vorstandsvorsitzender der BMC. 2009 war Kretschmar Initiator der Berlin Music Week und ein Jahr später Vorsitzender des Organisationskomitees der 1. Berlin Music Week. Von 2010 bis 2012 leitet er die Kampagne „Musik 2020 Berlin“, deren primäre Zielstellung die Vorbereitung und Gründung des Musicboard Berlin war. 2014 hat er gemeinsam mit vielen Kollegen der BMC das Kompetenzzentrum Musikwirtschaft aufgebaut.

* Von den BV POP Vorstandsmitgliedern gehören wechselnd jeweils zwei der Jury an.

Gefördert durch

Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung