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Jugendliche dürfen in der Popbastion Instrumente ausprobieren

06.12.2013

Ulm, 06. Dezember 2013. Im Projektproberaum der Popbastion neben der Kradhalle ist seit einigen Wochen ein reges Kommen und Gehen zu verzeichnen. Klar, der Raum steht Bands, die sich einfach mal ausprobieren wollen, ohnehin offen. Aber Menschen, die eher wenig mit Musik zu tun haben, verirren sich sonst doch selten hinein.

Pop To Go in Ulm

Im Projektproberaum der Popbastion neben der Kradhalle ist seit einigen Wochen ein reges Kommen und Gehen zu verzeichnen. Klar, der Raum steht Bands, die sich einfach mal ausprobieren wollen, ohnehin offen. Aber Menschen, die eher wenig mit Musik zu tun haben, verirren sich sonst doch selten hinein. Genau diese möchte die Popbastion, die an dem Projekt "Pop to Go" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teilnimmt, einladen, sich als Musiker zu versuchen - angesprochen sind vor allem junge Leute zwischen 14 und 18, es finden sich aber auch noch jüngere ein.

"Rausgeschmissen wird keiner", sagt Bianca Knehr, die gerade ihren Bundesfreiwilligendienst beim Stadtjugendring macht und sich um das Projekt der Popbastion kümmert. Da sie selber einige Instrumente spielt, kann sie den Anfängern helfen und Tipps geben. In erster Linie helfen aber Coaches bei den ersten musikalischen Gehversuchen, beispielsweise die Musiklehrerin Carolin Gutting.

An diesem Nachmittag, einem Dienstag, versucht sie die vier Jugendlichen Dustin, Sebastian, Guilliano und Lena in Schach zu halten. Denn wenn zunächst jeder mal seinen eigenen Takt hält, klingt das Gesamtergebnis nicht nach dem angestrebten Song, in dem Fall "Big City Life" von dem HipHop-Duo Mattafix. Sebastian haut in die Drums, Dustin in die Tasten des Keyboards, allerdings etwas zu schnell. "Langsam, ihr müsst aufeinander hören", sagt Gutting. Vielmehr, sie brüllt, denn sonst kann man sie nicht verstehen. "Und Sebastian, etwas leiser, wenn es geht", fügt sie leicht erschöpft hinzu. "Ihr müsst den Song aufbauen, also zum Beispiel zuerst nur die Bassdrum, dann das HiHat dazu."

Gar nicht so einfach, sich aufeinander einzustellen und nicht einfach sein eigenes Ding zu machen. Aber auch das ist ein Nebeneffekt, den die Jugendlichen außer Musikmachen lernen. Beim nächsten Versuch klappt alles schon viel besser, das bringt Lob von der Musiklehrerin und zufriedene Gesichter der Jugendlichen. "Ein paar hat es so richtig gepackt", erzählt Bianca. Sebastian zum Beispiel hat in den Drums "sein" Instrument entdeckt. Er kommt fast jeden Tag - der Projektproberaum samt Coach steht montags bis freitags zwischen 16.30 und 18 Uhr zur Verfügung - und übt, auch alleine ohne Band.

Bis man sein Trauminstrument gefunden hat, kann man nach Belieben durchwechseln, die klassische Rock-Ausrüstung bestehend aus Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Mikrophon, steht in der Popbastion kostenlos zur Verfügung. Wer möchte, kann sich sogar eines der Instrumente zum Üben mit nach Hause nehmen, sagt Bianca. Angenommen werde das Angebot im Übrigen gut, etwa 30 Jugendliche kommen zum Proben. Eine Zahl, mit der die Popbastion zufrieden ist, immerhin war es zunächst gar nicht so einfach, an Jugendliche zu kommen, denen Musik eben eher fern liegt. "Aber sobald die ersten kamen, haben sie es ihren Freunden erzählt und es wurden immer mehr", sagt Bianca. Auch Anregungen von den Jugendlichen werden aufgenommen. "Sie wollten unbedingt tanzen lernen", berichtet Bianca. Also hat sich die Popbastion nach einem Tanzlehrer umgeschaut, der immer freitags coole Moves zu HipHop zeigt.

yasemin gürtanyel

Info: Das Projekt "Pop to Go" läuft montags bis freitags von 16.30 bis 18 Uhr im Projektproberaum der Popbastion links neben dem Roxy. Die Teilnahme ist kostenlos.

Quelle: Südwest Presse

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